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| Bye bye Adelhaid |
The funny thing about fairy tales, is that we forget about them so fast.
And we grow up, we buy things, we build up fences.
We sell our innocence and forget our dreams.
We forget who we are in order to be something we're not.
And we'll keep believing in this so called truths, until we forget how to live.
Or until we open our eyes, and wake up...
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Freitag, 23. November 2012
Freitag, 9. November 2012
Der Oktober
Der Oktober... ist eigentlich auch schon wieder vorbei und ich weiß gar nicht wo er so schnell hin ist. Hauptsächlich habe ich mich um meine vier letzten Vorlesungswochen und meine Arbeit gekümmert. Mein Job als Kellnerin hat sich zunehmend als Bereicherung für mein gesamtes Auslandsjahr entwickelt. Ich glaube die Erfahrungen über Australier, das australische Leben und vor allem die australische Jugend, die ich hier machen konnte, hätte ich sonst nicht so einfach gemacht. Im Vergleich zur Uni habe ich bei der Arbeit auch mein Englisch und generelle sprachliche Kompetenzen deutlich verbessern können.
An den Wochenenden ging es dann zum Beachen an den Strand oder zum Picknick in den Park oder zum Mountainbiken in die Hills. In der letzten Oktober Woche konnten Louis und ich noch ein Auto von einer Freundin ausleihen und haben ein verlängertes Wochenende in Victor Harbor verbracht. Danach ging dann die Klausurenphase los und seit dem sitze ich eigentlich nur noch in der Uni. Womit ich gar nicht klar komme ist die australische Vorweihnachtszeit. Es fühlt sich einfach nicht wie Oktober oder November an und die Weihnachtsdekos in den Straßen oder die Weihnachtsartikel in den Geschäften erscheinen mir nur 'weird'.
Da das Jahr aber seinem Ende zu geht, steht mein 'travel-plan' so langsam. In einer Woche schreibe ich die letzte Klausur, werde dann noch zwei Wochen arbeiten und ende November Besuch von Rebecca bekommen. Zusammen fliegen wir dann am 4. Dezember nach Sydney und treffen uns dort mit Franzi. Von dort aus reise ich dann gemeinsam mit Franzi vier Wochen lang die Ostküste hoch, bis nach Cairns wo wir Silvester verbringen werden. Anfang Januar fliege ich nach Singapur und werde von dort aus noch ein bisschen durch Asien reisen. Wann ich dann wieder in Deutschland bin werde ich noch entscheiden. Ich kanns aber langsam kaum noch erwarten mal wieder daheim zu sein und ein Vollkornbrot zu essen, deshalb kanns wohl nicht mehr all zu lange dauern :). Bis bald, eure Franzi
An den Wochenenden ging es dann zum Beachen an den Strand oder zum Picknick in den Park oder zum Mountainbiken in die Hills. In der letzten Oktober Woche konnten Louis und ich noch ein Auto von einer Freundin ausleihen und haben ein verlängertes Wochenende in Victor Harbor verbracht. Danach ging dann die Klausurenphase los und seit dem sitze ich eigentlich nur noch in der Uni. Womit ich gar nicht klar komme ist die australische Vorweihnachtszeit. Es fühlt sich einfach nicht wie Oktober oder November an und die Weihnachtsdekos in den Straßen oder die Weihnachtsartikel in den Geschäften erscheinen mir nur 'weird'.
Da das Jahr aber seinem Ende zu geht, steht mein 'travel-plan' so langsam. In einer Woche schreibe ich die letzte Klausur, werde dann noch zwei Wochen arbeiten und ende November Besuch von Rebecca bekommen. Zusammen fliegen wir dann am 4. Dezember nach Sydney und treffen uns dort mit Franzi. Von dort aus reise ich dann gemeinsam mit Franzi vier Wochen lang die Ostküste hoch, bis nach Cairns wo wir Silvester verbringen werden. Anfang Januar fliege ich nach Singapur und werde von dort aus noch ein bisschen durch Asien reisen. Wann ich dann wieder in Deutschland bin werde ich noch entscheiden. Ich kanns aber langsam kaum noch erwarten mal wieder daheim zu sein und ein Vollkornbrot zu essen, deshalb kanns wohl nicht mehr all zu lange dauern :). Bis bald, eure Franzi
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| Der Oktober |
Montag, 1. Oktober 2012
'live the dream'
Endlich habe ich Zeit auch einen Eintrag zu diesen Bildern zu schreiben. In meinem Mid-Semester-Break habe ich lang ersehnten Besuch von der lieben Franzi bekommen :). Das Erste Wochenende haben wir in Adelaide verbracht und sind zum Strand, auf den Markt, durch die Stadt geschlendert und haben ein bisschen gefeiert. Was man halt eben so macht in Adelaide. Am Montag gings dann mit einem Camper los, in Richtung Süden. Mit Halt an ein paar schönen Stränden sind wir über Cape Jervis nach Kangaroo Island gefahren. Wie ich schon im Februar festgestellt hatte, ist die Insel einfach wunderschön und immer wieder sehenswert. Zum Glück wurde wir auch mit tollem Wetter und schönen Aussichten belohnt. Auf dem Rückweg haben wir einen Zwischenstopp in Victor Harbor eingelegt und für eine Nacht bei Freunden von meinem Housemate Richard übernachtet. Eine Familie die mitten in der Pampa auf einer selbst gebauten Öko-Farm lebt - wirklich wahnsinnig schön und idyllisch. Dazu gab es noch ein 4-stündiges Abendessen bei dem wir Vorträge über Umwelt, Globalisierung, Politik, Sprachen, Kulturen, gefährliche betrunkene Jugendliche, und und und hören durften.
Wieder in Adelaide angekommen musste ich mich langsam wieder auf Präsentationen und Hausarbeiten in der Uni vorbereiten. Zeit für einen Pizza-Abend mit anschließendem 'Toxic-Fire' bei James gab es aber trotzdem. Meine Ferien mit Franzi waren wirklich wahnsinnig schön... deshalb freue ich mich jetzt umso mehr auf unsere gemeinsamen vier Wochen an der Ostküste im Dezember!
Wieder in Adelaide angekommen musste ich mich langsam wieder auf Präsentationen und Hausarbeiten in der Uni vorbereiten. Zeit für einen Pizza-Abend mit anschließendem 'Toxic-Fire' bei James gab es aber trotzdem. Meine Ferien mit Franzi waren wirklich wahnsinnig schön... deshalb freue ich mich jetzt umso mehr auf unsere gemeinsamen vier Wochen an der Ostküste im Dezember!
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| Franzi and Franzi in SA |
Montag, 20. August 2012
Drei positive Freunde
Ich hätte zwar nie gedacht, dass dieser Tag einmal kommen wird und wäre vor lauter Ungeduld fast geplatzt... aber am 2. August sind meine Eltern endlich (nachdem sie selbst die Bush-Safari im Outback überlebt hatten) in Adelaide angekommen. Die Wiedersehensfreude war riesig und es war wahnsinnig toll den beiden hier einmal alles zeigen zu können was sie sonst nur aus Skype oder Erzählungen kannten. Also hatte ich 4 stramme Tage in Adelaide und Umgebung geplant. Von Victor Harbour, Middleton und Hahndorf bis zum Barossa Valley war alles dabei. Nachdem ich mich nach dem Wochenende zur Abwechslung mal wieder in der Uni blicken lies und 'les parents' auf Kangaroo Island waren, haben sie mich in Adelaide wieder abgeholt und wir sind zusammen Richtung Melbourne aufgebrochen. Erster stopp war Tintinara in the middle of nowhere. Hier hatten wir ein wunderschönes Cottage und bekamen am nächsten morgen eine Farmtour im bzw. auf dem Ute. Später gings weiter in den Grampians NP. Auch wenn Friedbert die Wasserfälle auch 'in Urach' sehen könnte und das Wetter eher englisch war, war es sehr schön und lohnenswert. Unsere nächste Station war Port Fairy. Hier hatten wir Glück und konnten relativ viele Wale beobachten. Das Highlight war aber die Unterkunft. Ein Haus direkt an einer Lagoone, mit Privatstrand und Blick aufs Meer vom Bett aus. Purer Luxus vor allem im Vergleich zu meinen bisherigen Reiseunterkünften. Die Sehenswürdigkeiten auf der Great Ocean Road die wir am nächsten Tag abgeschaut haben, waren schön (vor allem weil es endlich mal Sonne hatte) aber leider totaal überfüllt und überrannt von Reisegruppen. Wie 'schön' also dass wir unsere Ruhe in unserer nächsten Unterkunft hatten. Die lag nämlich mitten im Regenwald hinter Apollo Bay - besser gesagt am Arsch der Welt. Zunächst gewöhnungsbedürftig aber im Nachhinein wirklich eine tolle Erfahrung. Von dort aus ging es zu einem Treetopwalk, Johanna Beach und nach Kennet River zum Koalas suchen. Nach der ganzen Natur waren wir wohl etwas überfordert als wir in Melbourne angekommen sind. Einmal falsch abbiegen, sich etwas verfahren und wir hatten einen Umweg von ca. 1 Stunde bis wir wieder in der Stadt waren und einen Parkplatz gefunden hatten. Nach einem interessanten Essen beim Chinesen mussten wir uns dann wieder verabschieden. Ich sollte ja schließlich zur Uni und meine Eltern hatten 3 weitere Wochen mit einem straffen Reiseprogramm in Australien vor sich.
Nach dem ganzen Spaß mit Mum and Dad gehts für mich in Adelaide etwas stressig weiter. Ich muss relativ viel für die Uni machen und habe jetzt auch endlich einen Job gefunden. Ich arbeite als Bedienung in einer Chocolate Taperia. Der Laden ist wirklich cool und die Leute sind mega nett. Da der australische Stundenlohn verglichen zu deutschen Verhältnissen aber sehr gut ist und ich den ganzen Abend heiße Schokolade (mit Chilli, Orange, Dark, White, etc) trinken kann und alles probieren kann was die Küche so her gibt, fällt die Arbeit wirklich nicht allzu schwer ;)!
Das einzige was jetzt noch fehlt ist endlich SOMMER. Aber der kommt hoffentlich auch bald...
Bis dahin, bisous pour tous!
Franzi
Nach dem ganzen Spaß mit Mum and Dad gehts für mich in Adelaide etwas stressig weiter. Ich muss relativ viel für die Uni machen und habe jetzt auch endlich einen Job gefunden. Ich arbeite als Bedienung in einer Chocolate Taperia. Der Laden ist wirklich cool und die Leute sind mega nett. Da der australische Stundenlohn verglichen zu deutschen Verhältnissen aber sehr gut ist und ich den ganzen Abend heiße Schokolade (mit Chilli, Orange, Dark, White, etc) trinken kann und alles probieren kann was die Küche so her gibt, fällt die Arbeit wirklich nicht allzu schwer ;)!
Das einzige was jetzt noch fehlt ist endlich SOMMER. Aber der kommt hoffentlich auch bald...
Bis dahin, bisous pour tous!
Franzi
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| 3 positive Freunde |
Mittwoch, 25. Juli 2012
Westcoast
Unser Plan hat funktioniert. Wir haben alles mitgenommen was ging... viel Sonne, Strand, Wellen, Wüste, Regenwald, Kängurus, Delphine, sogar Crocos und Sharks waren dabei und außerdem noch Schildkröten.
Die Reise hätte also nicht besser sein können.
Die ersten Tage in Perth waren erstaunlich warm und sonnig und es war toll noch ein letztes Mal mit Anke und Cecile zusammen unterwegs zu sein. Als wir uns von Cecile verabschiedet hatten und noch den Benzinkanister, den ich eine Woche vorher im Stadtpark versteckt hatte, abgeholt hatten, ging die Reise endlich los. Der erste Stop war im Pinacles National Park. Das am Meer gelegene Wüstengebiet ist übersät von Steinsäulen die in der Vielzahl wirklich beeindruckend sind. Leider konnten wir (zumindest nach kürzerer Recherche) nirgends herausfinden wie diese Säulen entstanden sind. Ein Kunst 2-stündig Kurs der gerade Louise Bourgeois mit Frau Sauer durch nimmt, hätte hier auf jeden fall seinen Spaß gehabt :). Am nächsten Tag ging es weiter die Küste entlang bis wir im Kalibari NP angekommen sind. Dieser National Park ist von vielen Schluchten durchzogen und hat tolle Gesteinsformationen. Etwas weiter nördlich vom Kalibari beginnt die Shark Bay. Hier beginnt auch das Korallen Riff der Westküste, welches weit aus weniger berühmt ist wie das Great Barrier Reef aber auf jeden fall gut mithalten kann. Vor allem da is an der Westküste nicht so touristisch ist, hat man das Glück auch menschenleere Strände zu finden an denen man dann ganz alleine das Riff erkunden kann. Anke und ich haben unser letztes Geld zusammen gekratzt und uns eigene Ausrüstung gekauft, was sich total gelohnt hat. In Quobba konnte man dann von Schildkröten bis Haien alles sehen. Aber auch der Strand war genial mit wahnsinnig schönen Muscheln und Austern und Oktopussen im Wasser. Passend zum Sonnenuntergang kam dann auch noch eine Walfamilie vorbei. Als wir am nächsten Tag in Coral Bay ankamen, waren wir etwas enttäuscht. Es ist ein reiner Touristen Ort und das Riff hat in Strandnähe nicht mehr viel zu bieten. Wenn man also nicht das Geld für eine große Tauchtour hat, gibt es hier (im Vergleich zu Quobba) nicht mehr viel neues zu sehen.
Weiter nördlich in Exmouth war meiner Meinung nach das schönste Riff. In einem National Park an der Küste entlang gibt es einen Tauch-spot nach dem anderen und man könnte (mit Neo) ewig im Wasser bleiben. Leider fehlte mir die Unter-Wasserkamera um hier jetzt Bilder zu zeigen. Nach drei Tagen in Exmouth fuhren wir weiter ins Landesinnere zum Karijini National Park. In den so genannten Gorges (Schluchten) gibt es tolle Wasserfälle und Pools zum baden. Eine Wanderung führt durch eine so enge Schlucht, so dass man nur im 'Spider Walk' durchlaufen kann um nicht in den Fluss unter einem zu fallen. Ein kleiner zusätzlicher Spaßfaktor in diesem NP waren die Dirtroads die eigentlich nur für vierrad Antrieb Autos geeignet sind. Mit unserem Ford Falcon konnte man aber ausgezeichnet driften. Nach weiteren gefühlten hundert Stunden Fahrt sind wir dann endlich in Port Hedland angekommen. Hier habe ich festgestellt wie sehr man sich über Handynetz und ein 3 Dollar Kissen für den ungemütlichen Stationwagon freuen kann.
Mit einem Halt am langweiligen 8 Mile Beach sind wir weiter nach Broome gefahren. Da wir uns einen tollen Campingplatz gegönnt haben und den Strand direkt vor der Türe hatten sind wir hier einige Tage geblieben. Broome an sich ist ganz nett... viele Hippies, kleine Märkte, tolle Strände und geniales Wetter. Nach ein paar tollen Tagen in der Sonne hieß es dann wieder auf die Straße. Da wir ja nur ein normales Auto hatten, konnten wir leider nicht die 600km Dirtroad durch das Kimberly fahren und mussten einen riesen Umweg drum rum machen. Immerhin war die Landschaft hier nicht ganz so eintönig wie an der Küste entlang... und mit Justus Jonas, Peter Shore und Bob Andrews im Auto ging es dann doch irgendwie. Kurz bevor wir über die Grenze ins Northern Territory gefahren sind gab es auf der Zufahrtsstraße von einer kleinen 5000 Einwohner Stadt noch eine Polizei Kontrolle. Jeder wurde auf Alkohol getestet - so auch ich. danach wurde ich noch freundlich auf meine Geschwindigkeit hingewiesen: Aufgrund der vielen, vielen Hunde und Kinder die ständig über die Straße rennen solle ich doch langsamer fahren. das Schmunzeln konnten Anke und ich uns da nicht verkneifen. Nach einem weiteren Tag im Auto sind wir dann endlich in Katherine angekommen. Hier gab uns eine Frau den Tipp zu den Hotsprings zu gehen. Das sind heiße Quellen die in einem kleinen Urwald liegen. Trotz der Krokodil Warnung war das Wasser voll mit vielen älteren Pärchen die wie Tarzan an einem Seil ins Wasser geschwungen sind. Als wir das gesehen haben mussten wir einfach auch ohne Badesachen ins Wasser - Ultra :)!
Schließlich kam dann die letzte Station vor Darwin, der Kakadu NP. Als wir ankamen war es schon zu spät um eine Wanderung zu machen, also haben wir uns an einen See gesetzt um Crocos zu sehen. Ich hätte selbst nicht daran gedacht, aber nach einer Stunde warten wurden wir belohnt. Ein Croco ist aus dem Wasser gesprungen um nach einer Ente zu schnappen. Wie im Film! Ansonsten ist der NP wirklich sehr schön und beeindruckend. Es gibt viel alte Höhlenmalerei der Aboriginies und wunderschöne Fluss- und Wasserlandschaften. Deshalb gab es dort aber auch wahnsinnig viele Mosquitos. Am ersten Abend haben wir leider nicht aufgepasst und musste dann die ganze Nacht in unserem Auto auf Jagd gehen. Der nächste Tag war dann auch dem entsprechend schmerzhaft. Last but not least kamen wir in Darwin an. Ein paar schöne Strände gab es wobei man auch hier auf Grund der Krokodile und Quallen nicht schwimmen kann. Die Stadt an sich ist aber ziemlich klein und langweilig. Kurz und schmerzlos habe ich mich dann auch von Anke verabschiedet da sie wieder zurück nach Deutschland geht. Einen besseren Urlaub hätte man als Abschied aber nicht haben können :)!!!!!!
Jetzt bin ich wieder in Adelaide im neuen Semester, in einer neuen Wohnung und mit neuen Leuten. Die nächsten Wochen werden also spannend. Am meisten freue ich mich aber erst einmal auf den 2. August wenn ich den besten Besuch überhaupt vom Flughafen abholen darf :)!
Die ersten Tage in Perth waren erstaunlich warm und sonnig und es war toll noch ein letztes Mal mit Anke und Cecile zusammen unterwegs zu sein. Als wir uns von Cecile verabschiedet hatten und noch den Benzinkanister, den ich eine Woche vorher im Stadtpark versteckt hatte, abgeholt hatten, ging die Reise endlich los. Der erste Stop war im Pinacles National Park. Das am Meer gelegene Wüstengebiet ist übersät von Steinsäulen die in der Vielzahl wirklich beeindruckend sind. Leider konnten wir (zumindest nach kürzerer Recherche) nirgends herausfinden wie diese Säulen entstanden sind. Ein Kunst 2-stündig Kurs der gerade Louise Bourgeois mit Frau Sauer durch nimmt, hätte hier auf jeden fall seinen Spaß gehabt :). Am nächsten Tag ging es weiter die Küste entlang bis wir im Kalibari NP angekommen sind. Dieser National Park ist von vielen Schluchten durchzogen und hat tolle Gesteinsformationen. Etwas weiter nördlich vom Kalibari beginnt die Shark Bay. Hier beginnt auch das Korallen Riff der Westküste, welches weit aus weniger berühmt ist wie das Great Barrier Reef aber auf jeden fall gut mithalten kann. Vor allem da is an der Westküste nicht so touristisch ist, hat man das Glück auch menschenleere Strände zu finden an denen man dann ganz alleine das Riff erkunden kann. Anke und ich haben unser letztes Geld zusammen gekratzt und uns eigene Ausrüstung gekauft, was sich total gelohnt hat. In Quobba konnte man dann von Schildkröten bis Haien alles sehen. Aber auch der Strand war genial mit wahnsinnig schönen Muscheln und Austern und Oktopussen im Wasser. Passend zum Sonnenuntergang kam dann auch noch eine Walfamilie vorbei. Als wir am nächsten Tag in Coral Bay ankamen, waren wir etwas enttäuscht. Es ist ein reiner Touristen Ort und das Riff hat in Strandnähe nicht mehr viel zu bieten. Wenn man also nicht das Geld für eine große Tauchtour hat, gibt es hier (im Vergleich zu Quobba) nicht mehr viel neues zu sehen.
Weiter nördlich in Exmouth war meiner Meinung nach das schönste Riff. In einem National Park an der Küste entlang gibt es einen Tauch-spot nach dem anderen und man könnte (mit Neo) ewig im Wasser bleiben. Leider fehlte mir die Unter-Wasserkamera um hier jetzt Bilder zu zeigen. Nach drei Tagen in Exmouth fuhren wir weiter ins Landesinnere zum Karijini National Park. In den so genannten Gorges (Schluchten) gibt es tolle Wasserfälle und Pools zum baden. Eine Wanderung führt durch eine so enge Schlucht, so dass man nur im 'Spider Walk' durchlaufen kann um nicht in den Fluss unter einem zu fallen. Ein kleiner zusätzlicher Spaßfaktor in diesem NP waren die Dirtroads die eigentlich nur für vierrad Antrieb Autos geeignet sind. Mit unserem Ford Falcon konnte man aber ausgezeichnet driften. Nach weiteren gefühlten hundert Stunden Fahrt sind wir dann endlich in Port Hedland angekommen. Hier habe ich festgestellt wie sehr man sich über Handynetz und ein 3 Dollar Kissen für den ungemütlichen Stationwagon freuen kann.
Mit einem Halt am langweiligen 8 Mile Beach sind wir weiter nach Broome gefahren. Da wir uns einen tollen Campingplatz gegönnt haben und den Strand direkt vor der Türe hatten sind wir hier einige Tage geblieben. Broome an sich ist ganz nett... viele Hippies, kleine Märkte, tolle Strände und geniales Wetter. Nach ein paar tollen Tagen in der Sonne hieß es dann wieder auf die Straße. Da wir ja nur ein normales Auto hatten, konnten wir leider nicht die 600km Dirtroad durch das Kimberly fahren und mussten einen riesen Umweg drum rum machen. Immerhin war die Landschaft hier nicht ganz so eintönig wie an der Küste entlang... und mit Justus Jonas, Peter Shore und Bob Andrews im Auto ging es dann doch irgendwie. Kurz bevor wir über die Grenze ins Northern Territory gefahren sind gab es auf der Zufahrtsstraße von einer kleinen 5000 Einwohner Stadt noch eine Polizei Kontrolle. Jeder wurde auf Alkohol getestet - so auch ich. danach wurde ich noch freundlich auf meine Geschwindigkeit hingewiesen: Aufgrund der vielen, vielen Hunde und Kinder die ständig über die Straße rennen solle ich doch langsamer fahren. das Schmunzeln konnten Anke und ich uns da nicht verkneifen. Nach einem weiteren Tag im Auto sind wir dann endlich in Katherine angekommen. Hier gab uns eine Frau den Tipp zu den Hotsprings zu gehen. Das sind heiße Quellen die in einem kleinen Urwald liegen. Trotz der Krokodil Warnung war das Wasser voll mit vielen älteren Pärchen die wie Tarzan an einem Seil ins Wasser geschwungen sind. Als wir das gesehen haben mussten wir einfach auch ohne Badesachen ins Wasser - Ultra :)!
Schließlich kam dann die letzte Station vor Darwin, der Kakadu NP. Als wir ankamen war es schon zu spät um eine Wanderung zu machen, also haben wir uns an einen See gesetzt um Crocos zu sehen. Ich hätte selbst nicht daran gedacht, aber nach einer Stunde warten wurden wir belohnt. Ein Croco ist aus dem Wasser gesprungen um nach einer Ente zu schnappen. Wie im Film! Ansonsten ist der NP wirklich sehr schön und beeindruckend. Es gibt viel alte Höhlenmalerei der Aboriginies und wunderschöne Fluss- und Wasserlandschaften. Deshalb gab es dort aber auch wahnsinnig viele Mosquitos. Am ersten Abend haben wir leider nicht aufgepasst und musste dann die ganze Nacht in unserem Auto auf Jagd gehen. Der nächste Tag war dann auch dem entsprechend schmerzhaft. Last but not least kamen wir in Darwin an. Ein paar schöne Strände gab es wobei man auch hier auf Grund der Krokodile und Quallen nicht schwimmen kann. Die Stadt an sich ist aber ziemlich klein und langweilig. Kurz und schmerzlos habe ich mich dann auch von Anke verabschiedet da sie wieder zurück nach Deutschland geht. Einen besseren Urlaub hätte man als Abschied aber nicht haben können :)!!!!!!
Jetzt bin ich wieder in Adelaide im neuen Semester, in einer neuen Wohnung und mit neuen Leuten. Die nächsten Wochen werden also spannend. Am meisten freue ich mich aber erst einmal auf den 2. August wenn ich den besten Besuch überhaupt vom Flughafen abholen darf :)!
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| Westcoast |
Samstag, 30. Juni 2012
Abschied vom 1. Semester
Das erste Semester in Adelaide ist um. Da ich aber eine der Wenigen bin die noch für ein weiteres Semester hier bleiben, hieß es diese Woche Abschied nehmen. Aus diesem Grund haben Anke, Cecile und ich noch eine kleine Abschiedsfeier bei mir veranstaltet. Schön wars - so wie das ganze Semester.
Die Klausuren sind auch endlich vorbei und jetzt heißt es packen, putzen, umziehen und morgen in aller Frühe nach Perth fliegen. Dort verbringen wir drei Mädels noch 3 gemeinsame Tage bis Anke und ich dann unser Auto abholen und uns auf den Weg nach Darwin machen. Immer an der Küste entlang und dem Sommer entgegen, versteht sich natürlich. Unser einziger Plan, ist alles mitzunehmen was geht: Sonne, Strände, Wellen, Wüste, Regenwälder und natürlich Kängus, Delphine, Crocs und Sharks. Wenn uns das gelingt, kann es nur genial werden :).......
Die Klausuren sind auch endlich vorbei und jetzt heißt es packen, putzen, umziehen und morgen in aller Frühe nach Perth fliegen. Dort verbringen wir drei Mädels noch 3 gemeinsame Tage bis Anke und ich dann unser Auto abholen und uns auf den Weg nach Darwin machen. Immer an der Küste entlang und dem Sommer entgegen, versteht sich natürlich. Unser einziger Plan, ist alles mitzunehmen was geht: Sonne, Strände, Wellen, Wüste, Regenwälder und natürlich Kängus, Delphine, Crocs und Sharks. Wenn uns das gelingt, kann es nur genial werden :).......
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| Abschiede |
Dienstag, 26. Juni 2012
Adelaide to Perth...
... ist wie Paris nach Moskau. Kilometer technisch unterscheiden sich die beiden Strecken jedenfalls kaum. Außer, dass man auf dem Weg nach Moskau vermutlich deutlich mehr zu sehen bekommt. Nichtsdestotrotz haben Louis und ich das Angebot eines Kommilitonen genutzt und sein Auto nach Perth gefahren. Die ersten 3 Tage verbringt man leider nur auf der 'Nullarbor' - der Wüste zwischen Adelaide und Perth. Angeblich soll dies die gefährlichste Strecke in Australien sein. Davon haben wir aber nichts gemerkt. Unser Auto war zwar sowieso sehr zuverlässig aber selbst wenn etwas passiert wäre, sind genügend Leute unterwegs die einem helfen können. Und da man nur 110 fahren sollte, gestaltet sich die Fahrt für europäische Verhältnisse mehr als ruhig und sicher. Sobald man aber am Ende der Wüste die Route Richtung Esperance wählt, realisiert man wieder die unglaubliche Schönheit des Landes. Weiße Strände und Wasser in allen Blautönen. Leider ist es Winter und wir konnten die Strände nicht voll genießen aber wahnsinnig schön war es trotzdem. Weiter gings über Albany, den Treetop walk bis nach Margaret River. Das ist die Surfstadt an der Westküste. Im Winter aber leider etwas ausgestorben. Aus Zufall haben wir aber eine tolle Winery gefunden und uns einen Nachmittag lang von einem Franzosen durch die ganze Weinkarte führen lassen.
Am Ende der Woche sind wir dann schließlich in Perth angekommen. Bisher ist das wohl meine Lieblingsstadt in Australien. Für den Westcoast-Trip mit Anke habe ich noch schnell einen Benzinkanister in einem Busch deponiert, den wir wohl für unsere Reise nach Darwin gut gebrauchen können.
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| Adelaide to Perth |
Montag, 4. Juni 2012
Barossa Wine Tour
Dieses Wochenende ging es auf meine erste Wine Tasting Tour ins berühmte Barossa Valley. Organisiert vom 'Exchange Students Network', ging es morgens um halb 9 schon mit einem Champagner Frühstück in einem Adelaider Park los. Nachdem alle mit bacon and eggs und genügend Sekt versorgt waren, gings in die Kleinbusse um ins Barossa Valley zu fahren. Dort haben wir dann vor und nach dem Mittagessen zwei Weingüter besucht. Das erste war Jacob's Creek. Das ist wohl der 'beste billig-Wein' den man bekommen kann. Für Studenten also alle mal gut genug. Das nächste Weingut war dann ein kleineres Familienunternehmen und man konnte deutlich den Unterschied zum Großkonzern zu dem Jacob's Creek gehört bemerken. Hier wurde sogar der gute Portwein ausgepackt. Nach dem Mittagessen (welches tyypisch australisch war), gings nochmal an zwei größere Weingüter. Das war dann alles schon noch sehr witzig aber irgendwann schmeckt halt auch jeder Wein gleich.... Trotzdem war es natürlich eine tolle Erfahrung und ein gelungener Ausgleich zum lernen.
Man kann es gar nicht glauben, aber das erste Semester ist wirklich schon fast vorbei und alle um mich herum machen sich schon ganz verrückt weil der große Abschied in 2-3 Wochen ansteht. Für mich heißt das aber erst mal eine neue Wohnung zu suchen und neue Kurse zu wählen bevor es an die Westküste geht.
Bis dahin muss ich aber leider noch ein bisschen warten... also machts gut ihr Lieben und bis Bald :).
Man kann es gar nicht glauben, aber das erste Semester ist wirklich schon fast vorbei und alle um mich herum machen sich schon ganz verrückt weil der große Abschied in 2-3 Wochen ansteht. Für mich heißt das aber erst mal eine neue Wohnung zu suchen und neue Kurse zu wählen bevor es an die Westküste geht.
Bis dahin muss ich aber leider noch ein bisschen warten... also machts gut ihr Lieben und bis Bald :).
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| Barossa Wine Tour |
Dienstag, 22. Mai 2012
Long time no see...
Leider ist es schon eine Weile her seit meinem letzten Blogeintrag. Leider, weil seitdem einfach auch nicht viel aufregendes und schreibenswertes passiert ist. Die Uni läuft wie immer und geht langsam in die Endphase. Ich tippe zur Zeit an meinen letzten Essays und dann heißt es ab 12.6. Klausurenphase. Zum Glück habe ich nur zwei Stück was die Sache nicht all zu schlimm macht. Ansonsten gehen die Dinge ihren üblichen Weg. Man genießt eben das Studentenleben, kocht zusammen, feiert zusammen und geht ab und an surfen. Leider wird es bei uns jetzt Winter und das Wetter ist nicht mehr wirklich gut um viel Draußen zu machen. Außerdem wird es um halb sechs schon dunkel und sobald man aus der Uni kommt ist der Tag eigentlich auch schon wieder vorbei. Zum Glück haben wir Mädels was Neues entdeckt: Das Adelaide Nike Running Team. Der Nike store in der Stadt veranstaltet jeden Dienstag und Donnerstag einen Lauf bei dem man ins Team einsteigen kann und mitlaufen kann. So kann man auch als "ängstliches, kleines Mädchen" noch im Dunkeln laufen gehen und trifft nebenbei viele coole Leute.
Bald gehts aber zum Glück wieder rund :). Anke und ich haben am Wochenende unsere Flüge für den Westcoast-Trip gebucht. Wir treffen uns am 2.7. in Perth (Anke macht davor die Eastcoast)und reisen dann die Westküste entlang bis nach Darwin. Am 26.7. heißt es dann Abschied nehmen und für mich gehts zurück nach Adelaide wo mein zweites Semester los geht. Ich bin aufjedenfall schon very excited - nicht nur wegen dem Roadtrip sondern auch wegen der Zeit danach, weil dann eigentlich fast alle Leute die ich hier kenne wieder Heim fliegen.
Die paar Bilder die folgen sind vom Fleischküchle kochen bei mir, Surfen mit Nic in Goolwa und dem Saxophon-Quartett auf dem sonntäglichen Farmers Market bei denen ich mich fast dazugestellt hätte :). Außerdem hatte meine Mitbewohnerin Maria an einem Samstag ein großes "Cultural Lunch" veranstaltet, bei dem viele ihrer internationalen Freunde zu uns gekommen sind und alle was aus ihren Ländern gekocht haben. Danach wurde gesungen (Herbert hat Gitarre gespielt) und getanzt. Ein wirklich interessanter Nachmittag. Dann haben Anke, ich und ein paar Franzosen Freikarten für ein AFL (= Bundesliga) Football match, die wir von der Uni bekommen haben, genutzt. Das Spiel war mal eine Erfahrung wert, obwohl weder wir noch die Franzosen die Regeln wirklich verstanden haben oder 100% begeistert waren. Letzte Woche war ich dann noch mit Anke und ihren Classmates beim 'Hot pot' Essen. Das ist eine Art chinesisches Fondu. Leider waren Anke und ich etwas überfordert. Vor Allem ist es unglaublich schwer, sein Gemüse und Fleisch nur mit Stäbchen aus der Suppe zu fischen. Immerhin hatten die Asiaten um uns herum dann was zu lachen :)....
Gruß und Kuss, euer Franziskus.
Favourite:
Bald gehts aber zum Glück wieder rund :). Anke und ich haben am Wochenende unsere Flüge für den Westcoast-Trip gebucht. Wir treffen uns am 2.7. in Perth (Anke macht davor die Eastcoast)und reisen dann die Westküste entlang bis nach Darwin. Am 26.7. heißt es dann Abschied nehmen und für mich gehts zurück nach Adelaide wo mein zweites Semester los geht. Ich bin aufjedenfall schon very excited - nicht nur wegen dem Roadtrip sondern auch wegen der Zeit danach, weil dann eigentlich fast alle Leute die ich hier kenne wieder Heim fliegen.
Die paar Bilder die folgen sind vom Fleischküchle kochen bei mir, Surfen mit Nic in Goolwa und dem Saxophon-Quartett auf dem sonntäglichen Farmers Market bei denen ich mich fast dazugestellt hätte :). Außerdem hatte meine Mitbewohnerin Maria an einem Samstag ein großes "Cultural Lunch" veranstaltet, bei dem viele ihrer internationalen Freunde zu uns gekommen sind und alle was aus ihren Ländern gekocht haben. Danach wurde gesungen (Herbert hat Gitarre gespielt) und getanzt. Ein wirklich interessanter Nachmittag. Dann haben Anke, ich und ein paar Franzosen Freikarten für ein AFL (= Bundesliga) Football match, die wir von der Uni bekommen haben, genutzt. Das Spiel war mal eine Erfahrung wert, obwohl weder wir noch die Franzosen die Regeln wirklich verstanden haben oder 100% begeistert waren. Letzte Woche war ich dann noch mit Anke und ihren Classmates beim 'Hot pot' Essen. Das ist eine Art chinesisches Fondu. Leider waren Anke und ich etwas überfordert. Vor Allem ist es unglaublich schwer, sein Gemüse und Fleisch nur mit Stäbchen aus der Suppe zu fischen. Immerhin hatten die Asiaten um uns herum dann was zu lachen :)....
Gruß und Kuss, euer Franziskus.
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| Long time no see... |
Favourite:
Freitag, 27. April 2012
Surf's Up
Nachdem ich die letzten zwei Wochen damit verbracht habe Referate vor zu bereiten, mich mit Professoren und Kommilitonen auseinander zu setzten und Essays zu schreiben, bin ich zieemlich froh, dass es jetzt wieder etwas ruhiger zu geht. Da wir also nichts besseres mehr zu tun hatten, sind Anke, Cecile und ich zum Surfen nach Middleton. Und wenn man sich erstmal ein paar Stunden im Wasser rum tummelt, kommen einem so manche Ideen. Also haben Anke und ich zwischen vielen Wellen, ein paar Algen und einer Menge Salz beschlossen im Juni/Julia zusammen zum Surfen nach Western Australia zu gehen :).
Jetzt wird gekocht und auf gehts zur International-Pardeyeyey!
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| Surf's Up |
Sonntag, 15. April 2012
Die großartige Ozean Straße
Unser zwei wöchiger Road Trip stand ganz unter dem Motto: Lets go to the (Bells) Beach!
Ganz gemütlich wollten wir in der ersten Woche von Adelaide immer an der Küste entlang in Richtung Torquay zum Bells Beach Rip Curl Pro fahren. Die Fahrt, mit Cecile, einem Iren und einem Australier, war genial. Das Wetter war perfekt und wir haben an jedem Strand, der uns gefallen hat, angehlaten um zu baden oder zu surfen. Erst nach drei Tagen waren wir dann an der eigentlichen Great Ocean Road und haben uns entschieden die Zwölf Apostel bei Sonnenaufgang anzuschauen. Auch wenn ich schon viele, viele Bilder von der Küstenlandschaft gesehen habe, ist es doch wahnsinnig faszinierend und beeindruckend selbst davor zu stehen. Nach den 12 Aposteln beginnt dann auch die richtige Surf Coast. Einer der schönsten Strände hier ist Johanna Beach. Der Strand liegt ziemlich abgelegen, ist aber für seine perfekten Surf Wellen bekannt, weshalb der Rip Curl Pro bei schlechten Bedingungen hier hin verlagert wird.
Leider hatten Cecile und ich uns nicht viel bei unserer Reiseplanung gedacht und sind nicht auf die Idee gekommen uns nach dem Stand des Surf Contests zu erkundigen. Somit mussten wir leider zufällig am Samstag aus der Zeitung erfahren, dass das Finale der Männer wegen der guten Bedingungen schon vorbei ist. Also sind wir so schnell es ging zum Bells Beach gefahren und konnten noch bei den Frauen und Groms (Jugendlichen) zuschauen. Das Event war echt cool... aber wie bei jedem Sport ist es wohl interessanter selbst aktiv zu sein und auf dem Brett zu stehen. Als alle Siegerehrungen vorbei waren sind wir in die Surf-City Torquay gefahren. Hier gibt es alle großen Surf Marken mit riesigen shops. Da der Contest gerade rum war, war in jedem Laden das dazugehörige Surf-Team anwesend um Autogramme zu geben. Alles ein bisschen zu viel Trubel für Cecile und mich und so sind wir mit ein paar Franzosen aus Adelaide, die wir zufällig getroffen hatten an den Strand zum BBQ.
Nach einer Woche Strand war es umso schöner nach Melbourne zu kommen. Hier konnten wir bei Freunden von Sandrine wohnen und endlich duschen ;). Abends wurden wir von der WG (die echt wahnsinnig nett war) in die Ausgeh-Kultur St. Kildas eingeführt - wie immer total under-dressed.
die Stadt ist (wie alle sagen) wirklich sehr schön und hat vor allem für Studenten um einiges mehr zu bieten als Adelaide.
Nach drei wunderschönen Tagen in Melbourne, entschieden Cecile und ich uns dafür nochmals Richtung Torquay zu fahren. Hier haben wir dann die letzten Tage zum surfen in Anglesea und Umgebung verbracht.
Leider kann man in Australien zwei Wochen "Vorlesungsfreie Zeit" nicht ohne Folgen verbringen. Anscheinend sitzen alle Australier während der Ferien vor ihren laptops und bereiten Präsentationen und Essays vor. Dem entsprechend schauen gerade alle Austauschstudenten ein bisschen dumm aus der Wäsche weil sie vor einem Berg Arbeit sitzen. Für mich gilt natürlich das gleiche... trotzdem habe ich den Tag heute mit Anke nochmals zum Surfen etwas südlich von Adelaide in Middleton genutzt. Ein paar gute Wellen und die Präsi schreibt sich doch gleich wie von selbst (...not).
In diesem Sinne wünsche ich all meinen lieben Mitstudenten daheim einen guten Start ins neue Semester und viel Motivation für die Bib ;).
Tschüssikowski,
eure Franzi
Ganz gemütlich wollten wir in der ersten Woche von Adelaide immer an der Küste entlang in Richtung Torquay zum Bells Beach Rip Curl Pro fahren. Die Fahrt, mit Cecile, einem Iren und einem Australier, war genial. Das Wetter war perfekt und wir haben an jedem Strand, der uns gefallen hat, angehlaten um zu baden oder zu surfen. Erst nach drei Tagen waren wir dann an der eigentlichen Great Ocean Road und haben uns entschieden die Zwölf Apostel bei Sonnenaufgang anzuschauen. Auch wenn ich schon viele, viele Bilder von der Küstenlandschaft gesehen habe, ist es doch wahnsinnig faszinierend und beeindruckend selbst davor zu stehen. Nach den 12 Aposteln beginnt dann auch die richtige Surf Coast. Einer der schönsten Strände hier ist Johanna Beach. Der Strand liegt ziemlich abgelegen, ist aber für seine perfekten Surf Wellen bekannt, weshalb der Rip Curl Pro bei schlechten Bedingungen hier hin verlagert wird.
Leider hatten Cecile und ich uns nicht viel bei unserer Reiseplanung gedacht und sind nicht auf die Idee gekommen uns nach dem Stand des Surf Contests zu erkundigen. Somit mussten wir leider zufällig am Samstag aus der Zeitung erfahren, dass das Finale der Männer wegen der guten Bedingungen schon vorbei ist. Also sind wir so schnell es ging zum Bells Beach gefahren und konnten noch bei den Frauen und Groms (Jugendlichen) zuschauen. Das Event war echt cool... aber wie bei jedem Sport ist es wohl interessanter selbst aktiv zu sein und auf dem Brett zu stehen. Als alle Siegerehrungen vorbei waren sind wir in die Surf-City Torquay gefahren. Hier gibt es alle großen Surf Marken mit riesigen shops. Da der Contest gerade rum war, war in jedem Laden das dazugehörige Surf-Team anwesend um Autogramme zu geben. Alles ein bisschen zu viel Trubel für Cecile und mich und so sind wir mit ein paar Franzosen aus Adelaide, die wir zufällig getroffen hatten an den Strand zum BBQ.
Nach einer Woche Strand war es umso schöner nach Melbourne zu kommen. Hier konnten wir bei Freunden von Sandrine wohnen und endlich duschen ;). Abends wurden wir von der WG (die echt wahnsinnig nett war) in die Ausgeh-Kultur St. Kildas eingeführt - wie immer total under-dressed.
die Stadt ist (wie alle sagen) wirklich sehr schön und hat vor allem für Studenten um einiges mehr zu bieten als Adelaide.
Nach drei wunderschönen Tagen in Melbourne, entschieden Cecile und ich uns dafür nochmals Richtung Torquay zu fahren. Hier haben wir dann die letzten Tage zum surfen in Anglesea und Umgebung verbracht.
Leider kann man in Australien zwei Wochen "Vorlesungsfreie Zeit" nicht ohne Folgen verbringen. Anscheinend sitzen alle Australier während der Ferien vor ihren laptops und bereiten Präsentationen und Essays vor. Dem entsprechend schauen gerade alle Austauschstudenten ein bisschen dumm aus der Wäsche weil sie vor einem Berg Arbeit sitzen. Für mich gilt natürlich das gleiche... trotzdem habe ich den Tag heute mit Anke nochmals zum Surfen etwas südlich von Adelaide in Middleton genutzt. Ein paar gute Wellen und die Präsi schreibt sich doch gleich wie von selbst (...not).
In diesem Sinne wünsche ich all meinen lieben Mitstudenten daheim einen guten Start ins neue Semester und viel Motivation für die Bib ;).
Tschüssikowski,
eure Franzi
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| Great Ocean Road |
Donnerstag, 29. März 2012
Tag am Meer
In den letzten 2 Wochen hatte ich endlich mal Zeit den Alltag hier ein bisschen zu "genießen". Das heißt in Australien zwar viel Uni aber dafür auch viel Sonne, Strand und Bars...
Da wir ab heute zwei Wochen "Mid-Semester-Break" haben, musste man bis heute noch einige Assignments und essays abgeben, bzw. sich um Präsentationen und Essays kümmern die sofort nach den Ferien fällig sind. Zwischendurch hab ich mich dann etwas überfordert gefühlt aber wenn man von morgens bis abends in der Uni sitzt, bekommt man schon so einiges gemacht.
Das Wetter ist immer noch wahnsinnig gut und deshalb war ich oft mit Milan oder Anke am Strand. Zwei Mal haben wir auch Delphine gesehen... der Henley Beach ist halt immer noch der Beste :).
Abends gehts dann in die Stadt zum Pub Crawl oder in meine lieblings Bar dem "Duke".
Letztes Wochenende hatten wir außerdem unsere super coole housewarming party! Ganz australisch mit BBQ und viel Goon.
Jetzt freu ich mich aber erstmal wie ein kleiner dicker Wombat auf die Ferien :). Cecile (eine Freundin aus Frankreich), mein Mitbewohner Daniel und ein Ire (=Irish Guy) den wir von Gumtree haben, fahren zusammen im Camper die Great Ocean Road entlang richtung Melbourne. Dann gehts ein paar Tage in den Wilson Promontory National Park, danach nach Melbourne und daaaann zum RIP CURL PRO BELLS BEACH SURF CONTEST! So it's going to be good fun :)...
Enjoy the sun in Germany!
Cheers!
Da wir ab heute zwei Wochen "Mid-Semester-Break" haben, musste man bis heute noch einige Assignments und essays abgeben, bzw. sich um Präsentationen und Essays kümmern die sofort nach den Ferien fällig sind. Zwischendurch hab ich mich dann etwas überfordert gefühlt aber wenn man von morgens bis abends in der Uni sitzt, bekommt man schon so einiges gemacht.
Das Wetter ist immer noch wahnsinnig gut und deshalb war ich oft mit Milan oder Anke am Strand. Zwei Mal haben wir auch Delphine gesehen... der Henley Beach ist halt immer noch der Beste :).
Abends gehts dann in die Stadt zum Pub Crawl oder in meine lieblings Bar dem "Duke".
Letztes Wochenende hatten wir außerdem unsere super coole housewarming party! Ganz australisch mit BBQ und viel Goon.
Jetzt freu ich mich aber erstmal wie ein kleiner dicker Wombat auf die Ferien :). Cecile (eine Freundin aus Frankreich), mein Mitbewohner Daniel und ein Ire (=Irish Guy) den wir von Gumtree haben, fahren zusammen im Camper die Great Ocean Road entlang richtung Melbourne. Dann gehts ein paar Tage in den Wilson Promontory National Park, danach nach Melbourne und daaaann zum RIP CURL PRO BELLS BEACH SURF CONTEST! So it's going to be good fun :)...
Enjoy the sun in Germany!
Cheers!
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| Tag am Meer |
Montag, 19. März 2012
Montag, 12. März 2012
Kangaroo Island
Für unseren 5 Tages Trip nach Kangaroo Island hatten Anke, Armin, Mario und ich einen kleinen "Toyota Corolla or similar" gemietet. Auf den ersten Blick schien unser Auto natürlich viel zu klein um mit 4 Leuten, Campingausrüstung, Verpflegung und "kleinem" Gepäck zu verreisen. Zum Glück hatte ich aber zwanzig Jahre lang beim großen Kofferraumpack-Künstler (namens Papa) zuschauen dürfen, wie man platzsparend und mit logistischer Perfektion einen Kofferraum belädt, so dass wir selbst für Armins Kuschel-Kissen noch ein Plätzchen gefunden haben.
Unsere Tour ging von Norden nach Süden. Im Norden gibt es viele wunderschöne weiße Sandstrände (z.B. Emu Bay und Stokes Bay), die super zum baden sind (so lange man die Quallen nicht übersieht) und zum Teil aussehen wie man es nur von Bildern aus der Karibik kennt. Hier haben wir zwei tolle Tage verbracht bis wir dann durch den "Flinders Chase National Park" weiter in den Süden gefahren sind. Hier beginnt dann die Touri-Route: vom "Admirals Arch" mit Seerobben Felsen gings zu den "Remarkable Rocks" und am nächsten Tag in die "Little Sahara" und danach zum "Seal Bay".
Die Little Sahara (eine große Sanddüne) fand ich persönlich am schönsten. Auch wenn wir uns kein Sandboard geliehen hatten, war es echt schön einfach durch die Dünen zu hüpfen. Als wir später dann am Seal Bay ankamen, konnten wir froh sein, dass der Schwabe in uns zum Vorschein kam. Wir entschieden uns nämlich gegen die Eintrittsgebühr und sind anstatt dessen an den menschenleeren Bales Beach gefahren. Vermutlich einer der schönsten Strände die ich bisher gesehen habe.... vor allem weil der Wind viel rauer war als im Norden und es tolle Wellen gab.
Da unser Essensplan für die letzten zwei Tage nur noch Nudeln mit Soße zu bieten hatte und diese am Abend zuvor nicht so gut angekommen sind, entschieden wir uns nochmals nach Kingscote zum Supermakrt zu fahren um fürs typische BBQ einzukaufen. Die australischen Grills sind halt doch die besten.
Alles in Allem war es eine sehr gelungene Tour (dAnke) und die Bilder sprechen für sich...
Dafür wird die kommende Woche aber umso stressiger. Australische Professoren bombardieren ihre Studenten mit Mails und Assignements und ich bekomme außerdem den ersten Besuch aus Deutschland :)!
Liebste Grüße in die Heimat,
eure Franzi
P.S.: ... damit ihr auch in die richtige Stimmung kommt: dieses Lied lief bei uns im Auto rauf und runter:
Unsere Tour ging von Norden nach Süden. Im Norden gibt es viele wunderschöne weiße Sandstrände (z.B. Emu Bay und Stokes Bay), die super zum baden sind (so lange man die Quallen nicht übersieht) und zum Teil aussehen wie man es nur von Bildern aus der Karibik kennt. Hier haben wir zwei tolle Tage verbracht bis wir dann durch den "Flinders Chase National Park" weiter in den Süden gefahren sind. Hier beginnt dann die Touri-Route: vom "Admirals Arch" mit Seerobben Felsen gings zu den "Remarkable Rocks" und am nächsten Tag in die "Little Sahara" und danach zum "Seal Bay".
Die Little Sahara (eine große Sanddüne) fand ich persönlich am schönsten. Auch wenn wir uns kein Sandboard geliehen hatten, war es echt schön einfach durch die Dünen zu hüpfen. Als wir später dann am Seal Bay ankamen, konnten wir froh sein, dass der Schwabe in uns zum Vorschein kam. Wir entschieden uns nämlich gegen die Eintrittsgebühr und sind anstatt dessen an den menschenleeren Bales Beach gefahren. Vermutlich einer der schönsten Strände die ich bisher gesehen habe.... vor allem weil der Wind viel rauer war als im Norden und es tolle Wellen gab.
Da unser Essensplan für die letzten zwei Tage nur noch Nudeln mit Soße zu bieten hatte und diese am Abend zuvor nicht so gut angekommen sind, entschieden wir uns nochmals nach Kingscote zum Supermakrt zu fahren um fürs typische BBQ einzukaufen. Die australischen Grills sind halt doch die besten.
Alles in Allem war es eine sehr gelungene Tour (dAnke) und die Bilder sprechen für sich...
Dafür wird die kommende Woche aber umso stressiger. Australische Professoren bombardieren ihre Studenten mit Mails und Assignements und ich bekomme außerdem den ersten Besuch aus Deutschland :)!
Liebste Grüße in die Heimat,
eure Franzi
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| Kangaroo Island |
P.S.: ... damit ihr auch in die richtige Stimmung kommt: dieses Lied lief bei uns im Auto rauf und runter:
Dienstag, 6. März 2012
Windburn
Das letzte Wochenende:
Am Freitag wurden alle "Internationals" zum großen Pizza-essen in die Uni eingeladen. Bevor es aber Essen gab, durften sich alle kennen lernen und man hat jedem erzählt wie man heißt, wo man herkommt und was man macht - bis man heiser war. Nach dem International-Treffen sind wir (ein paar Deutsche, Australier und ein Brasilianer) zum abkühlen weiter in die Uni-Bar. Da sitzen die waschechten Australier schon ab 12 Uhr Mittags und trinken. Dem entsprechend hat man auch sehr witzige Bekanntschaften machen können. Später haben wir uns noch dem angeblich "größten Pub-crawl der Welt" angeschlossen...
Am Samstag bin ich mit Anke auf Schnäppchen-Jagd gegangen. Vom Big W zum K-Mart und schließlich in den Central Market zum Ausverkauf. Der Central Market ist ein großer Lebensmittelmarkt mitten in Adelaide an dem jeden Samstagmittag, kurz vor Ladenschluss, alles wirklich billig verkauft wird. Klar, dass man dort dann auch alle deutschen trifft.
Den Sonntag haben Anke, John (mein Mitbewohner), Armin und ich am Henley Beach verbracht. Es war eigentlich ein wunderschöner Tag mit gutem Wetter und tollen Wellen. Leider haben Anke und ich einen krassen "windburn" bekommen (laut Wiki: Windburn is a common term for sunburn accelerated by the effects of wind removing the UV-filtering thin layer of lipids from the skin and irritation caused by the wind.), so dass wir seitdem kaum schlafen konnten. Den Anfang der Woche habe ich dann ganz nach meinem Hautbefinden geplant und bin mehr als froh über meine Rescue Cream und Aloe Vera Gel.
Da man sich hier in Australien ja sonst nichts gönnt, haben wir uns Tickets für das Fringe-Festival gekauft und waren heute Abend auf dem Konzert von Axis of Awesome. Manche werden die Band vielleicht von Youtube kennen. Da waren sie vor einiger Zeit mit ihrem Four Chord Song sehr berühmt. Das Konzert war richtig, richtig gut und die 3 Jungs haben es live wirklich drauf und sind echt witzig. Hat sich also auf jeden fall gelohnt.
Das nächste Highlight folgt am Wochenende. Armin, Mario, Anke und ich wollen das verlängerte Wochenende für einen Trip nach Kangaroo Island nutzen. Das Auto und die Fähre sind gebucht und alles Andere lassen wir auf uns zu kommen :).
Bis dahin sollte ich mich aber noch um das verdächtige Krabbel-Geräusch in meinem Schrank kümmern... das Mäusegift das schon drin steht bringt anscheinend nicht so viel.
Am Freitag wurden alle "Internationals" zum großen Pizza-essen in die Uni eingeladen. Bevor es aber Essen gab, durften sich alle kennen lernen und man hat jedem erzählt wie man heißt, wo man herkommt und was man macht - bis man heiser war. Nach dem International-Treffen sind wir (ein paar Deutsche, Australier und ein Brasilianer) zum abkühlen weiter in die Uni-Bar. Da sitzen die waschechten Australier schon ab 12 Uhr Mittags und trinken. Dem entsprechend hat man auch sehr witzige Bekanntschaften machen können. Später haben wir uns noch dem angeblich "größten Pub-crawl der Welt" angeschlossen...
Am Samstag bin ich mit Anke auf Schnäppchen-Jagd gegangen. Vom Big W zum K-Mart und schließlich in den Central Market zum Ausverkauf. Der Central Market ist ein großer Lebensmittelmarkt mitten in Adelaide an dem jeden Samstagmittag, kurz vor Ladenschluss, alles wirklich billig verkauft wird. Klar, dass man dort dann auch alle deutschen trifft.
Den Sonntag haben Anke, John (mein Mitbewohner), Armin und ich am Henley Beach verbracht. Es war eigentlich ein wunderschöner Tag mit gutem Wetter und tollen Wellen. Leider haben Anke und ich einen krassen "windburn" bekommen (laut Wiki: Windburn is a common term for sunburn accelerated by the effects of wind removing the UV-filtering thin layer of lipids from the skin and irritation caused by the wind.), so dass wir seitdem kaum schlafen konnten. Den Anfang der Woche habe ich dann ganz nach meinem Hautbefinden geplant und bin mehr als froh über meine Rescue Cream und Aloe Vera Gel.
Da man sich hier in Australien ja sonst nichts gönnt, haben wir uns Tickets für das Fringe-Festival gekauft und waren heute Abend auf dem Konzert von Axis of Awesome. Manche werden die Band vielleicht von Youtube kennen. Da waren sie vor einiger Zeit mit ihrem Four Chord Song sehr berühmt. Das Konzert war richtig, richtig gut und die 3 Jungs haben es live wirklich drauf und sind echt witzig. Hat sich also auf jeden fall gelohnt.
Das nächste Highlight folgt am Wochenende. Armin, Mario, Anke und ich wollen das verlängerte Wochenende für einen Trip nach Kangaroo Island nutzen. Das Auto und die Fähre sind gebucht und alles Andere lassen wir auf uns zu kommen :).
Bis dahin sollte ich mich aber noch um das verdächtige Krabbel-Geräusch in meinem Schrank kümmern... das Mäusegift das schon drin steht bringt anscheinend nicht so viel.
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| Windburn |
Sonntag, 26. Februar 2012
Just a spoon full of sugar makes the medicine go down
Die erste Woche ist vorbei und so langsam bin sogar ich hier angekommen. Da ich im Vergleich zu allen anderen Austauschstudenten ziemlich spät hier angekommen bin, musste ich alles im schnell-durchlauf organisieren. Aber jetzt habe ich meinen Stundenplan, mein Zimmer und schonmal einen (wunderschönen) Helm damit ich mir in den nächsten Tagen das passende Fahrrad dazu kaufen kann. Trotzdem hatte ich natürlich genug Zeit an den Strand zu gehen. Der Henley Beach soll der schönste Strand in Adelaide sein. Wie gut also, dass ich in der Straße wohne, die direkt dort hin führt. Außerdem waren wir Austauschstudenten alle beim Victor-Harbor-Trip dabei. Wir sind also nach Victor Harbor (eine schöne kleine Küstenstadt) gefahren um bei 40 Grad einen kleinen Spaziergang auf eine Insel zu machen. Später gings in einen Wildlifepark zum Kangaroos fotografieren. Wirklich "wild" war es in dem Park auf Grund der Hitze aber nicht. Selbst gegen Abend, als wir auf eine Parade in die Stadt gegangen sind, lies die Hitze nicht nach.
Adelaide ist ja bekannt für seine Kunst- und Festivalkultur. Vor allem im Spätsommer findet hier ein Festival nach dem anderen statt. Von Musikfestivals über Jahrmarktfestivals bis hin zu Weinfestivals ist alles dabei. Die Parade am Freitag Abend gehörte aber zum Fringefestival - eine Art Theaterfestival mit vielen verschiedenen Veranstaltungen. Die ganze Innenstadt war wahnsinnig voll und man hatte das Gefühl ganz South Australia ist in Adelaide unterwegs. Mich haben die Menschen und vor allem die australischen Teenager irgendwann viel mehr fasziniert als die Parade selbst. Ganz nach dem Motto: Je dicker die Muskeln desto knapper das Unterhemd und je dicker die Schenkel desto knapper die Hotpants.......
Samstag Abend hat uns Michi zum BBQ zu sich eingeladen. Er wohnt in einem richtig schönen Bungalow mit viel verrückter Kunst an den Wänden. Da Tanya aus Kanada am nächsten tag Geburtstag hatte sind wir weiter in die Stadt um rein zu feiern. Leider macht das weggehen hier noch nicht soo viel Spaß, da man für ein Bier knapp 6 Dollar zahlt...
Mein Einzug gestern war echt gut. Die Mitbewohner die ich bisher kennen gelernt habe sind auch wirklich nett. Maria von den Philippinen studiert Agriculture, John Lehramt und Daniel ist, so wie ich das verstanden habe, Bauarbeiter.
Viel Spaß beim Bilder anschauen,
eure Franzi
Adelaide ist ja bekannt für seine Kunst- und Festivalkultur. Vor allem im Spätsommer findet hier ein Festival nach dem anderen statt. Von Musikfestivals über Jahrmarktfestivals bis hin zu Weinfestivals ist alles dabei. Die Parade am Freitag Abend gehörte aber zum Fringefestival - eine Art Theaterfestival mit vielen verschiedenen Veranstaltungen. Die ganze Innenstadt war wahnsinnig voll und man hatte das Gefühl ganz South Australia ist in Adelaide unterwegs. Mich haben die Menschen und vor allem die australischen Teenager irgendwann viel mehr fasziniert als die Parade selbst. Ganz nach dem Motto: Je dicker die Muskeln desto knapper das Unterhemd und je dicker die Schenkel desto knapper die Hotpants.......
Samstag Abend hat uns Michi zum BBQ zu sich eingeladen. Er wohnt in einem richtig schönen Bungalow mit viel verrückter Kunst an den Wänden. Da Tanya aus Kanada am nächsten tag Geburtstag hatte sind wir weiter in die Stadt um rein zu feiern. Leider macht das weggehen hier noch nicht soo viel Spaß, da man für ein Bier knapp 6 Dollar zahlt...
Mein Einzug gestern war echt gut. Die Mitbewohner die ich bisher kennen gelernt habe sind auch wirklich nett. Maria von den Philippinen studiert Agriculture, John Lehramt und Daniel ist, so wie ich das verstanden habe, Bauarbeiter.
Viel Spaß beim Bilder anschauen,
eure Franzi
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| Erste Woche |
Montag, 20. Februar 2012
O'Week
Nach einer schrecklich langen, nervenaufreibenden und einsamen Reise bin ich gut in Adelaide gelandet. Zuerst wurden Streiks fuer den Frankfurter Flughafen angekuendigt, dann gab es Zugausfaelle in Stuttgart und als ich schliesslich meine 15h Aufenthalt in Kuala Lumpur am Flughafen antrat, wars mit der Vorfreude vollkommen vorbei.
Seitdem ich aber vor knapp 48h von einem netten Uni-Mitarbeiter vom Flughafen abgeholt wurde, befinde ich mich im dauerstress und habe keine Zeit mir viele Gedanken zu machen. Den Sonntag habe ich mit Martina (deutsche Studentin aus Tuebingen) in der Stadt und auf dem Campus verbracht. Gegen Mittag haben wir uns fuer eine Wohnungsbesichtung mit einem Australier getroffen, den ich schon ueber ein paar Ecken aus Heidelberg kannte und Abends waren wir mit Anke (aus Stuttgart) in der Stadt unterwegs. Die Zeit dazwischen haben wir in der Bib verbracht und den Wohnungsmarkt "ausgecheckt" der aber leider nicht viel her gibt.
Heute gings dann richtig los mit der Orientation Week. Das ist die Einfuehrungswoche fuer alle Erstsemester und internationale Studenten (= asiatische Studenten). Die Einfuehrungswoche ist ganz anders als in Deutschland. Ueberall auf dem Campus sind Staende, Zelte und Buehnen mit Livebands verteilt und es gibt free BBQ und Breakfast. Es ist also mehr ein Sommerfest als eine serioese Uni-Veranstaltung. Als wir dann gegen spaeter wieder in der Bib waren um nach Wohnungen zu suchen bin ich "endlich" fuendig geworden. Ueber eine Agentur habe ich ein Zimmer in einem alten Stadtbungalow bekommen (schoener alter Boden, hohe Decken etc.) der vergleichbar mit der Keplerstrasse ist. Wirklich trauen kann ich dem ganzen noch nicht aber alles weitere werde ich dann am Wochenende bei meinem Einzug sehen.
Bis dahin versuch ich mal ein bisschen das GENIALE Wetter zu geniessen. Morgen gehts an Strand und Abends auf die erste Party. Fuer Freitag haben wir uns alle fuer einen Ausflug nach Victor Harbor angemeldet. Das is der Surf-Spot in South Australia - wenn man Glueck hat mit Wale-watching.
Hoffentlich schaffe ich es dann auch ein paar Bilder zu machen und hoch zu laden.
Bis bald :)
Seitdem ich aber vor knapp 48h von einem netten Uni-Mitarbeiter vom Flughafen abgeholt wurde, befinde ich mich im dauerstress und habe keine Zeit mir viele Gedanken zu machen. Den Sonntag habe ich mit Martina (deutsche Studentin aus Tuebingen) in der Stadt und auf dem Campus verbracht. Gegen Mittag haben wir uns fuer eine Wohnungsbesichtung mit einem Australier getroffen, den ich schon ueber ein paar Ecken aus Heidelberg kannte und Abends waren wir mit Anke (aus Stuttgart) in der Stadt unterwegs. Die Zeit dazwischen haben wir in der Bib verbracht und den Wohnungsmarkt "ausgecheckt" der aber leider nicht viel her gibt.
Heute gings dann richtig los mit der Orientation Week. Das ist die Einfuehrungswoche fuer alle Erstsemester und internationale Studenten (= asiatische Studenten). Die Einfuehrungswoche ist ganz anders als in Deutschland. Ueberall auf dem Campus sind Staende, Zelte und Buehnen mit Livebands verteilt und es gibt free BBQ und Breakfast. Es ist also mehr ein Sommerfest als eine serioese Uni-Veranstaltung. Als wir dann gegen spaeter wieder in der Bib waren um nach Wohnungen zu suchen bin ich "endlich" fuendig geworden. Ueber eine Agentur habe ich ein Zimmer in einem alten Stadtbungalow bekommen (schoener alter Boden, hohe Decken etc.) der vergleichbar mit der Keplerstrasse ist. Wirklich trauen kann ich dem ganzen noch nicht aber alles weitere werde ich dann am Wochenende bei meinem Einzug sehen.
Bis dahin versuch ich mal ein bisschen das GENIALE Wetter zu geniessen. Morgen gehts an Strand und Abends auf die erste Party. Fuer Freitag haben wir uns alle fuer einen Ausflug nach Victor Harbor angemeldet. Das is der Surf-Spot in South Australia - wenn man Glueck hat mit Wale-watching.
Hoffentlich schaffe ich es dann auch ein paar Bilder zu machen und hoch zu laden.
Bis bald :)
Montag, 13. Februar 2012
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